Aktuelles

 WAKE UP

 Botschaft

 

Liebe ist die Antwort.

Liebe ist Alles.

Liebe ist die

höchste Frequenz.

Wir Alle sind Liebe in Manifestation.

Die Illusion der Angst umhüllt das Bewusstsein.

Sie wandert immer mit, bis wir mit dem Herzen denken.

Wahrheit fühlen, erkennen, wissen, sagen, handeln.

Es ist einfach.

Es ist leicht. Es ist Liebe.

Wunder im Schöpfungswerk

 

Wunder sind Schöpfungswissen. Wenn Du weißt, dass Du weißt,wunderst Du Dich nicht mehr. Du beginnst zu verstehen, dass alles in der Schöpfung gesetzmäßig, logisch in der ständigen Bewegung der Wechselwirkung und der Anziehung der Gleichart geschieht. Nun wundern wir uns über gar nichts mehr!

Die Erklärung liegt in dem Worte selbst. Wunder ist ein Vorgang, über den der Mensch in Verwunderung gerät. Es ist etwas, das er nicht für möglich hält. Aber auch nur hält, hat ja das Eintreten des Wunders schon bewiesen. Wunder nach den Vorstellungen vieler an Gott glaubenden Menschen gibt es nicht! Diese halten ein Wunder für etwas außerhalb der Naturgesetze Geschehendes, sogar für etwas, das allen Naturgesetzen entgegensteht. Darin erblicken sie gerade das Göttliche! Ein Wunder ist für sie etwas, das nur ihrem Gott möglich ist, der darin seine besondere Gnade zeigt und seine Allmacht dazu verwendet. Die Menschen denken sich unter Allmacht irrtümlich die Möglichkeit von Willkürakte.

Im Göttlichen Wirken liegt in erster Linie eine unbedingte Vollkommenheit, ohne Fehler, ohne Lücke und Vollkommenheit bedingt strengste Logik, unbedingte Folgerichtigkeit in jeder Beziehung. Ein Wunder muss sich demnach nur in lückenloser Folgerichtigkeit im Geschehen auswirken.

So ist das menschliche Wort – „Wunder dauern etwas länger“ - völlig korrekt. Der Entwicklungsgang im Irdischen nimmt längere Zeit in Anspruch – Wunder sind also für den Menschen außergewöhnliches schnelles Geschehen. Aber es wird sich nie und nimmer außerhalb der bestehenden Naturgesetze stellen. Jedes Wunder ist ein unbedingt natürlicher Vorgang, nur in außergewöhnlicher Schnelligkeit und Kraft. Das erdgebundene Wissen erstickt ganz naturgemäß die Fähigkeit, höhere Gaben entgegenzunehmen. Erdgebundenes Wissen will erringen, vermag niemals rein, also kindlich zu empfangen. Aus dem Raum-und Zeitlosen kommenden Kräfte aber können nur empfangen, nie errungen werden.

Der Mensch bleibe bei dem, was er geistig zu erfassen vermag, und suche vor allen Dingen das zu erfüllen und bis zu den edelsten Blüten zu bringen, was in seinen Kräften liegt.

Aus der Natur der Sache heraus vermag der Menschengeist auch bei höchster Entwicklung in Wirklichkeit nur bis dahin denken, zu wissen und zu empfangen, woher er selbst kam, also bis zu der Art, in die eins mit seiner reinsten Beschaffenheit des Ursprungs ist. Das ist das ewige Geistige – Wesenhafte.

 

Eine Trennung zwischen Menschheit und Wissenschaft brauchte nicht zu bestehen, denn die ganze Menschheit hat volles Anrecht auf die Wissenschaft. Diese versucht ja nur das Gottesgeschenk der Schöpfung verständlicher zu machen. Da aber die Schöpfung und die sie tragenden Natur- und Gottesgesetze in ihrer Vollkommenheit so überaus klar und einfach sind, so müsste die natürliche Folge auch eine schlichte und einfache Erklärung geben, durch den, der sie wirklich erkannt hat. Nur in der natürlichen Selbstverständlichkeit liegt die Gewähr der Wahrheit. Das wahre Wissen darf es nicht nötig haben, sich unverständlich zu machen, denn in ihm liegt gleichzeitig auch die Fähigkeit, ja das Bedürfnis, sich in schlichten Worten auszudrücken. Die Wahrheit ist ohne Ausnahme für alle Menschen, denn diese entstammen ihr ja. Das echte Wissen, der Kern, muss allen verständlich sein!

 

Natur im gröbsten Sinne betrachtet, also mit Eueren grobstofflichen Erdenaugen gesehen, ist die durchglühte und damit belebte und geformte Materie. Unter Materie stellt Euch die verschiedene Schichten der Stofflichkeit vor. Dazu gehören in erster Linie alle Bilder, die Eure Erdenaugen wahrzunehmen fähig sind, wie Landschaften, auch alle feststehenden und beweglichen Formen der Pflanzen und Tiere, umfassender ausgedrückt: alles, was Ihr durch Eueren Erdenkörper wahrzunehmen fähig seid, mit grobstofflichen Sinnen.

Ausgenommen davon ist aber alles, was die Menschen künstlich formten, wobei sie Bestehendes Veränderungen unterziehen, wie bei Häusern und jeglichen anderen Gebilden. Das hat dann aufgehört, zur Natur zu zählen. Was der Mensch verändert, also nicht in seiner Grundbeschaffenheit belässt, gehört nicht mehr zur Natur im eigentlichen Sinne!

Es kann nur das Natur sein, was mit wesenhaften Kräften im engsten Zusammenhange steht, Natur ist von ihnen durchglüht, belebt, geformt. Es sind die wesenhaften Kräfte, die als Ring sich um die Stofflickeit schließen. Die Grundart nicht verändern, die das Wesenhafte gab, das ist Bedingung für den rechten Ausdruck: die Natur!

So sind Natur und Geist getrennt nur aufzufassen. Geist ist durch Inkarnierung wohl oft mitten in die Natur gestellt, aber er ist nicht die Natur und auch kein Teil von ihr, wie auch die Natur kein Teil vom Menschengeiste ist. Die Natur in ihrer schöpfungsgesetzmäßigen Vollkommenheit ist das schönste Geschenk Gottes, das er seinen Kreaturen gab! Es wird dies auch für Wissenschaften einst als Grundlage von großem Werte sein. Allein wie die Natur in ihrem wesenhaften und schöpfungsgesetzmäßigen Wirken die Verbindungen der Stofflichkeiten schafft, nur darin lieget eine aufbauende Kraft und Ausstrahlung.

In der mittleren Grobstofflichkeit, also nicht der dichtesten und schwersten sofort erkennbaren Natur, kann nur deren Auswirkung beobachtet werden, dessen Entfaltung im Wachstum und das Reifen. Eine dritte Abteilung der Natur ist dann die Fortpflanzung, die bei einer ganz bestimmten Durchglühungs- und Entwicklungsreife selbsttätig eintritt. Die Fortpflanzung hat mit dem Geiste nichts zu tun, sie gehört zu der Natur – als Naturtrieb richtig bezeichnet.

Alles in der Schöpfung muss einen bestimmten Ausgangspunkt besitzen, ohne diesen Punkt könnte es nicht sein.

 

Der Mensch bedenke: Wenn er in das Reich des Geistes will, muss er naturgemäß bis dahin gehen. Er muss gehen, es kommt nicht zu ihm. Er muss den Weg von den Niederungen bis zu der ersehnten Höhe hinauf erst durchwandern, um das Ziel zu erreichen. Da diese ganze Strecke in der Schöpfung liegt, die Schöpfung ist, so muss ein Wanderer nach dem geistigen Reiche vorher, also unbedingt genau die Schöpfung, die ihn dazu führt, erkennen. Denn er will ja hindurch, sonst kommt er nicht ans Ziel. Die Botschaft des Gottessohnes wies schon einmal diesen Weg. Nun kommt abermals eine Botschaft, die all denen, die sich offenen Sinnen, freien Herzens darnach richten, ihnen Leben, Freiheit zum Emporklimmen, Entwicklung notwendiger Fähigkeiten bringt und ihn befreit aus dem Zustand des willenlosen Sklaven.

Es ist das Richtig-in-der-Schöpfung-Stehen, so wie es der Schöpfer durch die Schöpfung will.

Leben, wirkliches Leben ist etwas vollkommen Selbständiges, vollkommen Unabhängiges. Sonst dürfte es nicht mit „Leben“ bezeichnet werden. Das aber ist allein nur in Gott. Und da außer Gott nichts wirklich „lebendig“ ist, hat auch er allein die Kraft, welche im Leben liegt. Er ganz allein ist demnach auch die oft genannte Urkraft oder „die Kraft“ und in der Kraft wiederum das Licht.

 

Gott ist Ausstrahlung. Die Gottesausstrahlungen trennen sich in ihrer Formung – die Formung ist die Trennung, denn es ist selbsttätiges lebendiges Geschehen. Der Weg der Gottesstrahlungen für die Schöpfung und damit natürlich auch für alle Menschen geht durch das Quadrat der vier bekannten Tiere auf den Thronstufen. Die vier ersten Urgeschaffenen der Schöpfung tragen diese Strahlungen der Tiere in sich, sie bilden also für das Schöpfungskreisen das Quadrat in dem Urgeistigen. Angetrieben und in dauernden Bewegungen erhalten wird der Schöpfungskreis dann durch die Kraft des Lichtes, die aus dem wesenlosen Kerne Parzivals lebendig wirkt.

Strahlungen spalten sich und trennen sich in ganz bestimmte Unterarten. In jeder weiteren Ebene nach unten zu wird in der Abkühlung immer wieder eine neue Unterart gelöst, also abgesondert, die unter dem bis an diese jeweilige Grenze noch vorhandenen stärkeren Drucke sich nicht lösen konnte und erst durch diese weitere Abkühlung und den damit verminderten Druck oder Hitzegrad sich zu lockern und selbständig zu machen vermochte. Eine jede derartige Absonderung oder Loslösung ergibt gleichzeitig auch eine neue Formung der abgelösten Art in einer entsprechenden wesenhaften Gestalt. Das ist ein Vorgang, der sich dem Schöpfungsgesetz entsprechend selbsttätig vollzieht. So entsteht eine ganze Kette mit ihren verschiedenen Seitengliederungen der helfenden und bauenden Wesenhaften. Und alle sind miteinander verbunden, so dass gesagt werden kann: sie reichen sich die Hände.

Die Strahlungsbewegung in der Schöpfung ist also ganz einfach und doch scharf bedingt: Das Wesenhafte strahlt nur abwärts und ist immer nur gebend. Das Geistige strahlt ebenfalls von sich aus abwärts, ist aber trotzdem aufwärtsstrebend wirkend. Das Strahlungskreisen könnt Ihr Euch ungefähr so vorstellen wie den Blutumlauf im Menschenkörper, der ja ein ungefähres Abbild des Vorganges in der Schöpfung gibt.

 

Ich sprach von den großen urgeistigen Führern, welche die Tugenden verkörpern, sprach aber auch von den vielen wesenhaften Vermittlern, welche dieselben Tugenden verkörpern. Beide Arten bezeichnete ich als auf die Menschen wirkend in ihren jeweiligen Arten.

 

Alles ist ja Wechselwirkung in der Schöpfung, und dieses Gesetz der Wechselwirkung liegt auch im Geheimnis der Bestimmung Eurer Führungen. Ihr findet keine Lücke, nirgends eine leere Stelle, wo etwas hineinzusetzen möglich wäre, was nicht unbedingt nach dem Gesetz dorthin gehört. Nicht anders ist es deshalb auch mit Eurer Führung, die Ihr habt, ist fest mit Euch verbunden auf irgendeine Art in vielen Fällen durch die Anziehung der Gleichart, sind mit Euch verwoben in die Fäden Eures Geschickes.

So liegt es im Gesetz der Schöpfung, dass ein Führer, der mit Euch verbunden werden will, nur dazu verbunden werden kann, wenn er selbst noch die Hülle, also einen Körper um sich trägt, welcher dem Euren in seiner Art am nächsten steht, damit der Faden haften kann, der Euch mit ihm verbinden soll. Nur, wer dieser Erde noch genügend nahe ist, kann einen Erdenmenschen führen, um jede Kluft auszuschließen.

Zwischen dem Führer und dem Geführten besteht also eine straffe Wechselwirkung. Für einen Erdenmenschen liegt die Gnade des Gesetzes darin, dass er immer einen Führer hat, der ganz genau die Fehler kennt, an dessen der Geführte leidet, weil diese auch die seinen waren, und er alle Folgen dieser Fehler schon durchlebte. Er darf auch nur dort helfen, wo der geführte Mensch den Wunsch, die Sehnsucht oder Bitte in sich darnach hat, sonst nicht. Die Tätigkeit der Führer bildet einen Teil Eures Gewissens. Sie bilden in dem Wirken für Euch das „Gewissen“, das Euch mahnt und warnt.

 

Das Gesetz der Schwere ist von so ausschlaggebender Bedeutung, dass es sich jeder Mensch einhämmern sollte, denn es ist der Haupthebel im ganzen Werdegang und dem Entwicklungsprozess des Menschengeistes. Das Gesetz, welches nicht nur in dem Stofflichen verankert ist, sondern Wirkung in der ganzen Schöpfung hat, vom sogenannten Paradiese angefangen, bis herab zu uns. Die Schwere wirkt gleichmäßig in jenen Schöpfungsteilen, die Erdenmenschen nicht mehr sehen können, im Jenseits.

 

Ergebenheit ist eine Fähigkeit, die nur im Wesenhaften liegt. Zum Ausdruck kommt sie echt seiend nur beim Tier. Das Tier ist seinem Herrn ergeben. Der Geist aber kennt die Bezeichnung nicht. Deshalb bleibt sie auch immer unnatürlich für den Menschen. Alles, was Geist ist, kann die Fähigkeit wahrer Ergebenheit gar nicht in sich zum Leben bringen. Ergebenheit ziemt den Menschen nicht.

 

Der belebende Kern des Tieres ist Wesen. Der eigentliche Unterschied zwischen dem Menschen und dem Tier liegt also lediglich in seinem Inneren. Ein Tier kann auch nur in das Wesenhafte zurückkehren, nachdem es den grobstofflichen Körper abgelegt hat, während ein Mensch in das Geistige zurückkehrt, das viel höher liegt. Das Tier mit seinen nur wesenhaften Ursprung kann sich niemals zum Menschen emporschwingen. Der Unterschied zwischen den Körpern aber liegt nur in der Form und in der edleren Entwicklung bei dem Menschen, die durch den Geist hervorgerufen wurde, nachdem er in den grobstofflichen Körper eingegangen war. Bewundernd stehen die Menschen oft vor den instinktiven Handlungen der Tiere. Sie schreiben den Tieren einen besonderen Sinn zu, der den Menschen entweder vollständig abgeht oder den sie verkümmern ließen. Oft schon ist dadurch einem oder mehreren Menschen das Leben gerettet worden. Instinkt, unbewusstes Vorempfinden hat die Menschheit diese Eigenschaft des Tieres benannt. Der Grund für derartige Handlungen des Tieres ist, das es bei diesen Vorgängen lediglich einer Warnung gehorcht, die ihm gegeben wird. Diese Warnung vermag das Tier ganz gut zu schauen, während sie aber nur von wenigen Menschen beobachtet werden können.

Aus dem wesenhaften Teile der Schöpfung kommen auch die Elementarwesen: Gnomen, Elfen, Nixen usw., die ihr Wirken in dem Teile haben, den die Menschen durchweg Natur nennen, also Wasser, Luft, Erde, Feuer. Ebenso solche, die sich mit der Entwicklung und dem Wachsen der Steine, Pflanzen und anderem mehr beschäftigen. Sie alle sind aus einer anderen Abteilung des Wesenhaften als die Tierseele. Doch ihrer beiderseitige verwandtschaftliche Gleichart des Ursprunges bringt die größere gegenseitige Erkennungsmöglichkeit mit sich, so dass ein Tier diese wesenhaften Kreaturen unbedingt besser erkennen muss, als es der Mensch vermag, dessen Ursprung im Geistigen liegt.

Die Elementarwesen wissen nun genau, wo und wann eine Veränderung in der Natur erfolgt, wie Erdrutsche, Bergstürze, Umbrechen eines Baumes, Nachgeben des Erdbodens durch Unterwühlung des Wassers, Dammbrüche, Hervorbrechen des Wassers, Ausbrechen des Feuers aus der Erde, Sturmfluten, Erdbeben und was alles sonst noch dazu gehört, da sie selbst damit beschäftigt sind und diese Veränderungen, die von den Menschen Unglücksfälle und Katastrophen genannt werden, vorbereiten und herbeiführen. Sie warnen – aus diesem Grunde das auffallende Benehmen des Tieres in solchen Fällen.

Mensch beachte die Tiere, lerne sie zu verstehen! Dann wird das Tier wirklich ein Freund des Menschen werden, den es vermag Lücken auszufüllen und sich dadurch dem Menschen noch viel nützlicher zu machen als bisher.

 

In den höheren lichten Welten ist die kreisende Bewegung nicht so schwerfällig wie auf der Erde. Die Wechselwirkung löst sich schneller aus, je nach der zunehmenden Leichtigkeit. Es sind die Taten dort auch nach ganz anderen natürlichen Gesichtspunkten gemessen, während Menschenanschauungen so mancher Tat als groß erscheinen lassen, die es gar nicht ist, und manches nicht bewerten, welches wahre Größe in sich birgt. Je höher, je lichter die Umgebung, desto klarer, schneller auch der Lohn, die Folgen.

 

Bei jedem Volke, sogar bei jedem Menschen, auch den Menschen dieser Neuzeit muss zuerst die Grundlage zur Annahme der hohen Gotterkenntnisse vorhanden sein, die in der Christuslehre liegen. Nur aus einer dazu reifen Grundlage heraus darf dann und muss der Menschengeist hineingeführt werden in alle Möglichkeiten einer Gotterkenntnis durch die Christuslehre. So ist es, und es wird so bleiben bis in alle Ewigkeit. Könnte es anders sein, so würde Gott sich auch schon früher haben offenbaren lassen bei den Erdenvölkern. Er tat es nicht! Erst wenn ein Volk in der Entwicklung so weit gekommen war, dass es von dem Wirken alles Wesenhaften wusste, dann konnte es vom Geistigen erfahren, von dem Urgeistigen, dem Göttlichen und zuletzt auch von Gott!

Doch immer nur in einer Art, die es verständnisvoll hinausführte in höheres Begreifen durch dazu berufene Propheten. Genau wie auch Christus Jesus selbst.

Auch die Germanen waren damals eng verbunden mit dem Wesenhaften. Viele von ihnen vermochten sie zu schauen, zu erleben, so dass ihnen an deren wirklichen Bestehen keine Zweifel bleiben konnten, ebenso wenig auch an deren Wirken. Sie sahen es und wussten es darum. Es war ihnen die reinste Überzeugung, deshalb heilig.

Und an diesem damaligen Heiligtum rüttelte Bonifazius mit roher Faust! Er wollte den Germanen die Wahrheit solchen Wissens abstreiten und es als falsch erklären. An dessen Stelle wollte er ihnen die Formen seiner Christenlehre aufzwingen. Solche unwissende Art musste den Germanen schon von vornherein den Zweifel bringen über die Wahrheit dessen, was er ihnen kündete, musste ihnen jedes Vertrauen dazu nehmen.

Ihm selbst fehlte es an Schöpfungswissen. Er zeigte dieses Unwissen über das Weben in der Schöpfung nur zu deutlich, wenn er Wotan und die anderen von den Germanen als wirkende Götter angesehenen Wesenhaften mit Irrglauben und als nicht bestehend bezeichnete. Wenn sie auch keine Götter sind, so sind sie doch bestehend durch Gottes Kraft und in der Schöpfung wirkend. Ohne das Wirken der Wesenhaften könnte das Geistige sich in der Stofflichkeit gar nicht verankern, könnte also in der Stofflichkeit nichts tun.

 

Der Mensch von heute soll so weit als Schöpfungsfrucht gereift sein, dass er in sich gesammelt das ganze Ergebnis der bisherigen Menschheistsentwicklung trägt. Was deshalb heute jedem einzelnen allein die Kindheit ist, das war vorher in der ganzen Schöpfungsentwicklung eine große Menschheitsepoche als Gesamtentwicklung. Die erste Entwicklung durch Jahrmillionen drängt sich jetzt bei den Menschen der heutigen Schöpfungsentwicklungsstufe in die Kinderjahre zusammen.

Es muss und kann die frühere Menschheitsepoche jetzt in den wenigen Erdenjahren innerlich durcheilt werden, weil die Erfahrungen der früheren Leben fertig in dem Geiste schlummern.

Die Kinder und Erwachsenen jetziger Zeiten gehen in der Gotterkenntnis wie auf Stelzen. Die Stelzen sind der angelernte Glaube, dem die Beweglichkeit und die Lebendigkeit ganz fehlen – Menschen erwacht!

Bringt Leben und Bewegung in das starre Wollen. Ihr dürft nichts ausschalten, was die gesamte Menschheit hier auf Erden schon erleben musste, denn sie erlebte immer das, was für sie nötig war.

 

Die Gesetze Gottes sind die Liebe Gottes.

Um das Erkennenmüssen kommt Ihr nicht herum. Nicht eine unter allen Kreaturen. Lernet und erkennet!

Weib, wenn Du nicht erwachst zu Deinem eigentlichen Werte in der Schöpfung und dann darnach handelst, wird Dich die Rückwirkung der großen Schuld zerschmettern, ehe Du es ahnst. Und Du, Mann, sieh nun endlich in dem Weibe jene große Hilfe, die Du brauchst und nie entbehren kannst, wenn Du in den Gesetzen Gottes schwingen willst. Und ehre in dem Weibe das, wozu es Gott bestimmte! Die Art Deines Empfindens zu dem Weibe wird für Dich das Tor zum Licht. Vergiss das nie.

Auch zeigt sich wirklich starke, echte Männlichkeit nie anders als in zarter Rücksicht der echten Weiblichkeit gegenüber, was mit steigenden geistigen Werten immer deutlicher zum Ausdruck kommt.

Wie bei den Körpern tatsächliche Kraft sich nicht in wuchtigen, schweren Schritten zeigt, sondern in Beherrschung aller Bewegungen, die elastischen und leichten Schritt ergibt, worin die Sicherheit und Festigkeit ganz unverkennbar ist, so zeigt sich echte Männlichkeit in achtungsvoller Zartheit aller Weiblichkeit gegenüber, die in Reinheit schwingt.

So ist der ganz natürliche Vorgang in dem schöpfungsgesetzmäßigen Schwingen ungetrübter Strahlungen. Alles andere ist verbogen.

Das hohe, feine Wesenhafte, also das Empfindendste und Weichere, führt den Haushalt in der großen Schöpfung. Heimatlich und harmonisch diese Erde zu gestalten, ist Aufgabe des Weibes, die es bis zum Künstlertum entfalten kann. Das Heim muss durch das Weib zum Heiligtum werden. Zu einem Tempel für den Gotteswillen. Darin ruht Gottverehrung, wenn Ihr sein Heilig Wollen in der Schöpfung Euch erlauscht und Euer Leben, Euer Wirken auf der Erde darnach richtet.

Und auch der Mann, dessen Beruf bisher ausschließlich nur Verstandessklaventum bewies, er wird sich ändern durch die Art des Weibes, wenn er gezwungen ist, den Fingerzeig zu Edlerem im Weibe zu erkennen.

Seht immer in dem Haushalt der Schöpfung, und Ihr werdet wissen, wie Ihr Euer Leben auf der Erde einzuteilen habt!

Es darf aber der Mann nicht rücksichtslos die Ordnung eines Haushaltes durchbrechen, sei es aus nachlässiger Nichtbeachtung oder Herrschsucht, denn die Tätigkeit des Weibes in dem Haushalt ist genau so wichtig wie die seine im Beruf. Die Aufgabe des Weibes in dem Heim schwingt in dem Gottgesetze, an das der Erdenkörper dringend mahnt, der in dem Heim Erholung, Ruhe, Nahrung sucht und nicht als letztes... Seelenharmonie, welche erfrischt und neuen Ansporn, neue Kräfte gibt für jede Tätigkeit des Mannes! Es muss der Ausgleich darin ganz harmonisch sein. Die Tätigkeit der beiden Teile soll aneinander angegliedert sein in gleichmäßigem Schwingen.

Das ist es, was Ihr aus der Schöpfung lernen könnt und lernen müsst. Beachtet deshalb Eure Heimat, Menschen, lernet diese Nachschöpfung verstehen! Ihr müsst sie kennenlernen und Euch endlich nach der Ordnung auch auf Erden hier nun richten.

 

Freuet Euch, die Gottgerechtigkeit ist nahe! Sie wirkt bereits in allen Landen dieser Erde. Seht Euch die Wirren an! Sie sind die Folgen des nahenden Gotteswillen. Es ist die einsetzende Reinigung. Aus diesem Grunde lebt sich jetzt schon alles in sich tot, was falsch unter den Menschen ist, in Wirtschaft, Staat, der Politik, den Kirchen, Sekten, Völkern, den Familien und auch im Einzelmenschen! Alles, alles wird jetzt vor das Licht gezerrt, dass es sich zeige und gleichzeitig darin richte! Auch das, was bisher noch verborgen ruhen konnte, es muss sich zeigen, wie es wirklich ist, muss sich betätigen und so zuletzt an sich und anderen verzweifeln, in sich zerfallen und zerstäuben.

So brodelt es unter dem Drucke des Lichtes heute schon allerorten. Was es auch sei, ob Pflanze, Tier, ob Berge, Ströme, Länder, Staaten oder Mensch, es bricht zusammen, was sich nicht im letzten Augenblick als echt und Gottgewollt erweisen kann.

Menschen, Eure Meisterwerke sollen erst noch kommen, die Ihr wirklich schaffen könnt inmitten der Euch festgesteckten Grenzen. Aber die Grenzen sind in Wirklichkeit für Euch so weit, dass Ihr darob beglückt sein könnt und Gott nur danken müsst ob all der Gnade, die Er Euch gewährt. Ihr sollt also auf Grund und Boden allen Menschentums verbleiben in dem Denken und dem Tun, und allen Pflichten Eurem Schöpfer gegenüber. Es wird nicht mehr von Euch verlangt, denn darin liegt das Höchste, was Ihr Ihm als Dank darbringen könnt, und alles, was Ihr damit tut, ist auch zu Seiner Ehre! Die Größe Eurer Werke zeigt gleichzeitig die Größe seiner Gnade! Je mehr Ihr in der Schöpfung aus der Schöpfung heraus wirken könnt, desto deutlicher beweist Ihr damit, wie groß die Gottgesetze darin sind, und welcher Reichtum, welche Gnade darin für Euch ruht. Vollbringt Glanzleistungen! Nützt freudig schaffend alles, was Euch die Schöpfung bietet! Sie gibt es freudig und Euch helfend. Das ist ein Ziel, so schön, so herrlich. Schwingt Euch deshalb dazu auf! Ihr alle könnt nicht anders als in dem lebenden Gesetz leben!

 

IM LICHTE DER WAHRHEIT

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus der Intuition

Aus der Liebe

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